Klassenlose Formen
Forschungslabor für künstlerische Praxis
Klassenlose Formen war ein künstlerisches Forschungslabor, das vom 19.10.22 - 25.10.22 im Bahnhof Ottersberg stattfand. Wir - Max Mandery, Staeff Günther und Katze Greeven -luden Künstler*innen ein, gemeinsam die eigene Arbeit zu reflektieren. Alles begann mit einem Unbehagen:
Sind unsere künstlerischen Praxen fähig, auf die krisenhaften Zustände unserer Gegenwart zu antworten? Mit welchen Formen arbeiten wir? Was ist die Geschichte dieser Formen und wer hat Zugang zu ihnen? Welchen Platz nimmt Kunst in der Gesellschaft eigentlich ein? Welche Rolle nehmen wir Künstler*innen ein? Wozu und für wen arbeiten wir? Wer zahlt? Und vor allem: Wer räumt hinteher auf?
Um all diesen Fragen zu begegnen, suchten wir Rat bei der feministisch-marxistischen Kunsthistorikerin Lu Märten (1879-1970). Ihre Thesen und Theorien bildeten den roten Faden für unsere kollektive Verständigung. Wir teilten Erfahrungen, unsere künstlerischen Praxen und diskutierten. Wir versuchten mittels Collagen und Monotypien unseren mäandernden Gesprächen eine Form zu geben. Am Ende entstand ein kleines Zine, indem wir unsere gesammelten Fragen und Gedanken dokumentierten.
Hier gehts zum Zine:
Credits
Konzept & Workshopleitung: Katze Greeven, Max Mandery, Staeff Günther
Grafik & Layout: Cordula Heins
Risodruck: D.O.C.H. Kollektiv
Gefördert von Fonds Soziokultur im Rahmen von Neustart Kultur.
Dates
| 19.10.22 - 25.10.22 | Bahnhof Ottersberg, Ottersberg |
